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Wir sind
aumann!

MBB Fertigungstechnik GmbH in Beelen und MBB Technologies (China) Ltd. in Changzhou firmieren ab dem 01.01.2018 unter dem Namen Aumann. Ein neuer Name – aber das bekannte Team, bewährte Technologien und gewohnte Qualität gebündelt unter dem Dach der Aumann AG. Wir sind weiterhin Ihr verlässlicher Partner mit den Standorten Beelen, Espelkamp, Berlin, Limbach-Oberfrohna, Changzhou (China) und Kansas City (USA). Als Aumann möchten wir Ihr erster Ansprechpartner sein für innovative, automatisierte Produktionslösungen rund um Verbindungs-, Umform-, Montage-, Mess- und Wickeltechnik.

Was dürfen wir für Sie tun?
  • Fokussiert
    auf Erfolg

MBB Fertigungstechnik konstruiert für Miele

16 000 Einzelteile fügen sich zu einer Montagelinie

Die neue Montagelinie läuft: Das freut (v.l.) Meinolf Röwekamp (Leiter Fertigung Miele), Michael Pofalla (Stellvertretender Leiter Rohbau Miele), Sebastian Oberhoff (Projektleiter Miele), Bernhard Stüker (Leiter Rohbau Miele), Johannes Jäger (Projektleiter MBB Fertigungstechnik), Andreas Haarmann (Konstruktion MBB Fertigungstechnik), Jürgen Penner (Baustellenleiter MBB Fertigungstechnik), Tobias Klitzing (Elektrotechnik MBB Fertigungstechnik), Bastian Schulz (Bereichsmeister Miele) und Ludger Martinschledde (Geschäftsführer MBB Fertigungstechnik)

Beelen/Gütersloh, Juli 2014.  Alle 15 Sekunden läuft bei Miele in Gütersloh ein komplettes Waschmaschinenaggregat vom Band. Möglich macht das eine neue, nahezu vollautomatische Montagelinie. MBB Fertigungstechnik aus Beelen hat sie für das weltbekannte Gütersloher Familienunternmehmen konstruiert und gebaut.

Das Aggregat ist das Herzstück jeder Waschmaschine und besteht im wesentlichen aus dem Laugenbehälter, in dem die Waschtrommel rotiert. Hinzu kommen der Antriebsmotor und weitere schwingende Teile wie Gegengewichte und Lagerung. „Die Montagelinie war ein sehr komplexes Projekt, da wir 23 Bauteile durch viele unterschiedliche Techniken miteinander verbinden müssen“, erklärt Johannes Jäger, Projektleiter bei MBB Fertigungstechnik. Der Startschuss des Projekts im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich fiel im August 2011. Ein großes Team aus Ingenieuren, Mechatronikern und Softwareentwicklern war an der anspruchsvollen Aufgabe beteiligt. 16.000 Einzelteile mussten konstruiert und gefertigt werden. Das Ergebnis ist beeindruckend: Auf einer Anlagenfläche von 10 x 65 Metern entstehen die Aggregate an unterschiedlichsten Montagestationen, bis zu einer Million Stück im Jahr sind technisch möglich. 21 Roboter schrauben, fügen, montieren und sorgen für den Materialfluss innerhalb der Linie.  Viele Teile müssen mit engen Toleranzen zueinander verbaut werden, daher geschieht auch das Messen und Justieren während der Fertigung. Sebastian Oberhoff,  Projektleiter bei Miele, betont, dass die hohe Genauigkeit und Qualität eine wichtige Voraussetzung für die schonende Wäschebehandlung sei. „Für unsere Mitarbeiter war uns außerdem eine hohe Ergonomie und Bedienerfreundlichkeit wichtig“, ergänzt Dr. Ernst Krämer, Werkleiter Gerätefertigung bei Miele. „Beide Ziele haben wir mit unserer neuen Anlage erreicht.“

Eine besondere Herausforderung bei der Planung der Montagelinie lag auch darin, dass nicht nur harte Metallteile, sondern auch Fette und Öle in der passenden Dosierung zugeführt und flexible Gummiteile wie der Antriebsriemen verbaut werden müssen. „Der Roboter kann die menschliche Hand hier nur schwer ersetzen, daher geschieht das Auflegen des Riemens teilautomatisiert“, sagt Johannes Jäger. Auch an anderen Stationen werden einzelne Schritte noch manuell erledigt, doch die Planungen zur weiteren Erhöhung des Automationsgrades laufen. Spätere Bauteiländerungen oder neue Waschmaschinengenerationen können ebenfalls mit vergleichsweise geringem Aufwand auf der Linie eingefahren werden. „Das ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Miele und MBB  im Forschungs-Verbundprojekt ,Wamopro - Wandlungsfähigkeit durch Modulare Produktionssysteme‘“, sagt Ludger Martinschledde, Geschäftsführer bei MBB Fertigungstechnik. „Denn die Anlage soll auch die Anforderungen der Zukunft erfüllen können.“

Mitarbeiter lernen Umgang mit 21 Robotern

Auch Dr. Ernst Krämer von Miele hebt die gute Kooperation der beiden Unternehmen hervor: „Der gesamte Projektzeitraum war von einer vertrauensvollen und wertschätzenden Zusammenarbeit geprägt.“ 

Bevor die Anlage bei Miele ihren Betrieb aufnahm, wurde sie bei MBB Fertigungstechnik komplett aufgebaut und produzierte bereits erste Vorserienaggregate. Die Mitarbeiter von Miele wurden im nahen Beelen sowie anschließend in Gütersloh parallel zur laufenden Produktion geschult. Sobald die Montagelinie in Beelen die geforderten Stückzahlen produzierte, wurde sie Anfang 2013 auf fünf Sondertransporten und zahlreichen weiteren LKW und Fahrzeugen von Beelen nach Gütersloh gebracht. Vor Ort baute ein Team aus Industriemechanikern und Mechatronikern der MBB Fertigungstechnik die Montagelinie auf und nahm sie in Betrieb. „Ein spannender Job“, sagt Ludger Martinschledde. „Jede Anlage, die wir bauen, ist anders und stellt ihre eigenen Herausforderungen. Aber das ist unsere Stärke und macht unser Unternehmen auch für Auszubildende attraktiv, da sie eine Vielzahl an Technologien kennenlernen.“

 

 

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